E-Commerce Kauffrau/Kaufmann Ausbildung Herbst 2018

E-Commerce Kaufmann/Frau 

Ab Herbst 2018 beginnt die neue Ausbildung zum E- Commerce Kaufmann/Frau. Sie können zu den ersten gehören, die diese Ausbildung abschließen und eine hervorragende Grundlage für eine Karriere im Online Business haben. Ganz nah an der On- und Offline Welt. 

Instagram, Onlineshop für Kunst und Schmuck, neuer Onlineshop in Progress, Content Site, Google Ads, Google Business, Facebook , SEO, SEA, Printmedien, Zusmammenarbeit mit Agenturen sind nur einige Themenfelder für diese Ausbildung.

Neugierig?

Unten sehen Sie noch mehr zu den Inhalten der Ausbildung. Zur Praxis erzählen wir auch gerne noch mehr. Bewerbung bitte mit Bild, Zeugnis und kurzer Vorstellung an bg@galerievoigt.de. 

Was lernt ein Kaufmann im E-Commerce in der Praxis?

1. Ausbildungsjahr

Waren- und Dienstleistungssortiment mitgestalten und online bewirtschaften

Waren oder Dienstleistungen werden natürlich nicht beliebig angeboten. Du lernst daher zunächst die Produktdaten zu Waren oder Dienstleistungen zu beschaffen, zu ergänzen und aufzubereiten. Im nächsten Schritt kategorisierst du die Produkte, stellst sie ein und präsentierst sie verkaufsfördernd. Dabei setzt du dich auch mit rechtlichen Regelungen – insbesondere zu Informationspflichten, Wettbewerbsrecht, Markenschutz, Urheberrecht und Datenschutz – bei der Gestaltung des Sortiments auseinander. Die Auswahl und den Einsatz der richtigen Bezahlsysteme lernst du ebenfalls.

2. Ausbildungsjahr

Online-Marketing entwickeln und umsetzen

Werbung für sich und seine Produkte zu machen, ist für jede Art von Geschäft extrem wichtig. Online-Marketing spielt daher eine wichtige Rolle: Anzeigen auf Webseiten und in sozialen Netzwerken oder das Versenden von Newslettern – du organisierst die Erstellung und Ausspielung der Werbung und prüfst ihre Platzierung. Du beobachtest zudem die Marketing-Maßnahmen von Wettbewerbern und wertest diese aus, um daraus Verbesserungsvorschläge und Maßnahmen für den Betrieb abzuleiten.

3. Ausbildungsjahr

Online-Vertriebskanal auswählen und einsetzen

Wie hoch ist die Zahl der Nutzer des Online-Shops? Wie gut kann sich der Nutzer auf der Seite orientieren? Wird der Datenschutz eingehalten? Das sind wichtige Fragen, die es beim Betreiben einer E-Commerce-Plattform zu berücksichtigen gilt. Du lernst daher, wie man das Nutzerverhalten auswertet und daraus Verbesserungsvorschläge für den Online-Vertrieb ableitet und welche rechtlichen Regelungen und betrieblichen Vorgaben im E-Commerce-Bereich zu berücksichtigen sind.

 

  1. Aufgaben

Online-Shops aufbauen: Die Auswahl des richtigen Sortiments ist eine der wichtigsten Aufgaben des Kaufmanns im E-Commerce. Er muss genau abwägen, welche Produkte bei den Kunden gut ankommen – dafür muss er die Zielgruppe immer im Blick haben und die neusten Trends kennen. Beim Aufbau eines Online-Shops müssen viele Entscheidungen getroffen werden: Welche Shop-Software will man verwenden? Wie und wo werden die Waren gelagert? Wie findet der Versand statt? Der Kaufmann im E-Commerce weiß, was es online und offline zu beachten gibt. Dabei ist es wichtig, den Shop stets weiter zu entwickeln und auch an neue technische Gegebenheiten anzupassen.

Webauftritte erarbeiten: Für die angemessenen Repräsentation im Netz, ist der Webauftritt entscheiden. Von der Bespielung mit neuen Inhalten, dem Aufsetzen von Texten über die Einhaltung rechtlicher Vorgaben bis zum stimmigen Gesamtbild ist der E Commerce Kaufmann für die Gestaltung verantwortlich.

Produkte einpflegen: Für den Kaufmann oder die Kauffrau im E-Commerce gehört es auch zu den Aufgaben, neue Produkte in den Online-Shop einzupflegen. Hierfür wird ein neues Produkt angelegt, die erstellten Bilder und Texte hochgeladen und der Preis festgelegt.

Kennzahlen analysieren: In Online-Shops müssen Werbemaßnahmen angepasst, Bilder ausgetauscht oder Strategien verändert werden. Welche das sind, entscheidet der Kaufmann im E-Commerce anhand seiner Analysen. Dabei kennt er sich gut mit den wichtigsten Kennzahlen im Online-Marketing aus. Sein Ziel: Kaufabbrüche und Retouren minimieren, die technischen Probleme des Shops beheben und entsprechende Lösungen entwickeln.

Rechnungen bearbeiten: Für Kaufleute im E-Commerce gehören auch klassische kaufmännische Aufgaben, wie die Buchführung, zum Arbeitsalltag. Das Erstellen von Eingangs- und Ausgangsrechnungen, das Schreiben von Angeboten oder das Überprüfen der Geschäftskonten und Kalkulationen durchführen ist ebenfalls Teil des Aufgabenspektrums. 

Marketing-Maßnahmen entwickeln: Gemeinsam mit dem Online-Marketing erstellen Kaufleute im E-Commerce Werbeanzeigen und platzieren sie dort, wo sie von der Zielgruppe des jeweiligen Shops gesehen – und im besten Fall auch geklickt – werden. Dazu gehören auch Instagram, Facebook und andere Marketingkanäle um auch jüngere Zielgruppen anzusprechen und die Präsenz am Markt auszubauen.

Kundenkontakt pflegen: Digitale Einkaufskanäle schließen den Kundenkontakt im Job nicht aus. Genau wie im stationären Handel, hat ein Kaufmann im E-Commerce Kontakt zu seinen Kunden – nur eben online oder am Telefon. Er berät sie bei Problemen zum Bestellvorgang, der Retournierung oder bei Reklamationen. Auch offline ist der Umgang mit Kunden wichtig, um ein gutes Gespür für deren Bedürfnisse und Wünsche zu bekommen.

 

  1. Voraussetzungen

Zahlengenie: Kalkulationen erstellen, Rechnungen schreiben, Buchführung erledigen – bei deiner Arbeit als Kaufmann im E-Commerce brauchst du ein gutes Zahlen- und Matheverständnis.


Analytiker: Welche Art von Produkt du auch verkaufst, du musst immer auf dem Laufenden bleiben, was gerade angesagt ist und was deine Kunden sich wünschen. Dafür sind Analysen nötig. Das gilt sowohl für die technische Ausrichtung deines Online-Shops, die Online-Performance, als auch für die Auswahl der Produkte.

Organisationstalent: Bei der Organisation eines Online-Shops kann es schon einmal stressig werden. Neue Produkte müssen rechtzeitig auf der entsprechenden Plattform eingepflegt, Liefertermine eingehalten und Kundenanfragen bearbeitet werden – da ist es wichtig, die Übersicht zu behalten, damit keine Aufgabe in Vergessenheit gerät.

Kreativer Kopf: Erstellen von Fotografien und deren Bearbeitung